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// 57 — Thema

US-Cloud-Risiko_

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Der Kern in einem Satz

Wenn der Anbieter ein US-Konzern ist, kann eine US-Behörde unter dem CLOUD Act den Zugriff auf Ihre Daten anordnen — selbst wenn die Daten physisch auf einem Server in Frankfurt liegen.

Schrems II (16.07.2020)

Der Europäische Gerichtshof hat im Urteil C-311/18 (Schrems II) das EU-US Privacy Shield gekippt. Der Grund: US-Recht erlaubt Behörden den Zugriff auf Daten, die EU-Bürger:innen schützen sollten.

EU-US Data Privacy Framework (2023)

Im Juli 2023 hat die EU-Kommission das EU-US Data Privacy Framework als Nachfolge angenommen. Datenschutz-Aktivisten haben angekündigt, das DPF gerichtlich anzugreifen. Eine endgültige Rechtssicherheit ist nicht gegeben.

Welche Anbieter sind „US-Konzerne” in diesem Sinne

Microsoft (M365, Azure, GitHub), Google (Workspace, Drive, Cloud), AWS, Meta, HubSpot, Salesforce, Slack, Zoom, Dropbox, Mailchimp, Notion, Asana — alle dem CLOUD Act unterliegend, auch mit EU-Rechenzentren.

Welche Alternativen es gibt

  • M365 / Workspace → Nextcloud + Mailcow
  • HubSpot / Salesforce → Twenty CRM oder EspoCRM
  • Mailchimp → Brevo (Paris) oder Listmonk (Self-Hosted)
  • Slack → Mattermost
  • Zoom → Jitsi Meet
  • Dropbox → Nextcloud
  • Notion → Outline oder AppFlowy
  • Asana → Vikunja oder OpenProject

Was wir behaupten: Datensouveränität ist 2026 keine Spielerei mehr. Es gibt erwachsene Wege, sie zu adressieren — ohne in Panik zu verfallen.

Schritt 1 / 5

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